Sonntag, 8. September 2013

Willy, 9 Monate alt und die PUBERTÄT

Heute Morgen haben wir wie jeden Morgen eine schöne Runde gedreht. Das Wetter war allerdings anders als sonst und sowohl Frauchen und Herrchen als auch Hundchen waren in Regenausrüstung gekleidet.

Ein wenig zu klein geworden, der Regenanzug


So schlimm war es dann aber gar nicht mit der Nässe von oben.
Die Samstags und Sonntagsrunden sind etwas länger als die Alltagsrunden. Also ca. 1,5 Stunden lang. Willy hatte heute viel Spaß - wenn es feucht draußen ist, dann riecht alles intensiver!

Und hier ein paar Eindrücke von Unterwegs:

Der Zeppelin parkt auf dem Feld

Willy im Feld

"Ich schnüffel so gerne"



Nein, ich bin kein begossener Pudel!



 Am Ende unserer Runde - das Auto ist in der Ferne schon zu sehen, trafen wir Willy. Ja - Willy, einen Havaneser - in schwarz-weiß, 12 Monate alt. Also 3 Monate älter als unser Willy.

Die beiden haben ordentlich gespielt, wie sich das für pubertierende gehört. Das Spiel hieß wohl "wer ist der Stärkere?" - hat aber Spaß gemacht.


Aber dann kamen Fahrradfahrer und wir wurden gerufen. Der eine Willy, das war also hier unser Willy hörte gar nicht. Dafür kam der andere Willy zu mir gelaufen. Gut, Willy, wenn du nicht hören willst, dann kommt eben der andere Willy mit. (Streichel).
"ICH KOMME DOCH!!!
Und den blöden Regenmantel will ich nicht mehr anziehen. Zu klein und außerdem wird mein Fell davon durcheinander. Dann lieber nass werden.
Den anderen Willy haben wir vor 6 Monaten schon einmal getroffen, da hatte er noch eine lange Mähne. Wir Havis haben doch sehr unterschiedliches Fell. Zum Glück ist meine Mähne nicht ganz so Pflegeaufwändig wie Willys Fell war. Frauchen bürstet mich zwei mal am Tag. So langsam gewöhne ich mich ja dran, aber wehe sie will mir an meinen Bauch oder unter die Achseln. Nö, das lasse ich nicht zu.

Dafür darf sie mich immer duschen, wann sie will. Nur verstehe ich nicht, warum ich dann nicht mit dem Handtuch spielen kann. Sie will mir dann damit immer an meine Pfoten und ins Fell.

Ja und neu für mich ist es, dass ich mich für alle Hunde super interessiere! Manche riechen ganz besonders gut - da will ich sofort hin! Bin ich dann an der Leine, ziehe ich kräftig in die Richtung. Frauchen wird dann komisch, lässt mich Sitz machen und ich muss warten und solch einen Quatsch.
Aber: Wenn ich ohne Leine bin - vielleicht sogar spielen darf - dann komme ich gar nicht, wenn sie ruft. Die kenne ich doch schon, aber den anderen Hund nicht. Wie riecht der denn bloß so interessant???
Huch, Frauchen ist schon weit weg. Egal. Was ruft die da eigentlich immer noch?
Ich glaube, sie will mit mir jetzt dort vorerst nicht mehr hingehen, weil ich mich so gut dort auskenne. Ich soll gehorchen lernen. Kann ich doch alles schon!
In unserer Hundeschule machen wir jetzt etwas anderes, weil Frauchen Mittwochs wieder in den Nähkurs geht. Jetzt gehen wir am Dienstag zum "Crossdogging". Ich bin gespannt, ob das etwas für mich ist. Huch, hab ich viel erzählt. Jetzt gehe ich in mein Körbchen. Wuff."

                                      Euer Willy

Das ist

Crossdogging

Diese Freizeitbeschäftigung richtet sich an alle Mensch - Hund Teams, die sich schon einen recht guten Grundgehorsam erarbeitet haben. Das Alter des Hundes spielt dabei keine Rolle.

Beim Crossdogging gilt es 5 kniffelige und lustige Aufgaben mit dem Hund zu bewältigen. In Vorbereitung auf die Aufgaben gibt es immer wieder Trainingstipps, die problemlos zu Hause oder unterwegs geübt werden können.

Ähnlich dem Circletrainig arbeiten immer zwei Menschen mit ihren Hunden an einer Station und versuchen so viele Punkte wie möglich innerhalb von 2 Minuten zu erreichen. 

Liebe Grüße
Frauchen Cobia


Dienstag, 3. September 2013

Das Schöne

Morgen fängt die Schule an! Alle Schüler treffen sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, um das neue Schuljahr einzuläuten. Jeder Klassenlehrer erzählt in Form einer kleinen Geschichte über die Themen des neuen Schuljahres.
Dann sprechen wir zusammen einen Spruch, den jeder Schüler, jede Schülerin von uns kennt:

Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen;
Es führet den Menschen,
Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehret ihn vertrauen
Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.
(1861 - 1925), österr. Esoteriker, Philosoph und Begründer der Anthroposophie. Von ihm stammt das pädagogische Konzept der Waldorfschulen, von denen einige nach ihm benannt sind. Er gründete die erste Waldorfschule 1919 in Stuttgart

Ursprünglich hatte Rudolf Steiner diesen Spruch für einen 7jährigen Jungen entwickelt. Der Spruch hatte den Titel "Abendglockengebet". 
Ich mag den Spruch sehr gerne und freue mich auf unser neues Schuljahr.

Am Donnerstag werden dann zwei neue erste Klassen bei uns eingeschult. 

In diesem Schuljahr unterrichte ich die beiden zweiten und eine dritte Klasse in Englisch. 

 

Sonntag, 1. September 2013

Zurück in den städtischen Alltag...

müssen wir uns erst mal wieder umgewöhnen. So viele Häuser, Straßen und Autos!
Denn wir haben die letzte Ferienwoche in der Eifel verbracht. Direkt am Waldrand in der schönen Stille haben wir unser Lieblingsferiendomizil in Kalterherberg besetzt.( http://www.els-monschau.de/)
Kalterherberg liegt nahe Monschau und ist eine Deutsche Enklave in Belgien.

Willy hatte schon gleich große Freude, als wir ankamen und er aus dem Auto geholt wurde.  Er raste sofort umher, durch die Ferienwohnung, auf die Terrasse.
Pferde, Kühe - was sind das denn für seltsame Hunde???

Sein liebster Platz mit Aussicht...



 ... war zugleich unser liebster Frühstücksplatz.
Wehe, es kam jemand vorbei. Ein Reiter, oder ein Spaziergänger mit Hund. Dann war das Gekläffe von Willy groß und ich hatte meine Mühe, ihm das zu verbieten.

 Das ist ein Pferd. Willy wäre auf die Weide gerannt, wenn er nicht angeleint gewesen wäre. Auch auf eine Kuhweide rannte er den dort liegenden Kühen entgegen. Zum Entsetzen von Frauchen, alles "hiiiiiieeeer" und "Williiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii" half da nicht, nur das schnelle weggehen in die andere Richtung brachte den kleinen Kerl wieder zurück.
Jetzt weiß er wohl immer noch nicht so recht, was Kühe und Pferde sind...




 Unterwegs hatte Willy sehr viel Abwechslung und Freude. Er ist auch teilweise schon ganz schön weit gewandert.


Am Schwarzensee:



















Kaminfeuer am Abend, es ist nachts schon recht frisch:







 Und in Monschau, der historischen Stadt:





 ... wer Quitscheentchen sammelt, ist hier richtig:

Wir haben uns lieber für den berühmten Senf entschieden, den es dort in verschiedenen leckeren Varationen zu kaufen gibt.