Donnerstag, 25. April 2013

In der Hundeschule

Wir besuchen eine private Hundeschule, die sich auch "die etwas andere Hundeschule" nennt. Die Hundetrainerin geht auf individuelle Wünsche ein, die Hundegruppe ist klein - die Hunde sind unterschiedlich alt.
Mittwoch gab es das Thema "Bodenarbeit".
Willy erkennt den Hundeplatz schon, und springt gleich freudig herum. Am Anfang ist spielen angesagt, wenn auch nicht immer ein geeigneter Spielgefährte dabei ist - Willys Freud, ein Bichon, war diesmal nicht da.

Willy zeigte viel Freude wenn es darum ging, durch einen Tunnel zu rennen, oder Futter im Bällebad zu suchen, auch über Reifen kletterte Willy und lief problemlos auf einer ausgelegten blauen Plastikmatte herum.










Schwierig war aber die folgende Übung:
Auf Baumscheiben, die mit Abstand nebeneinander platziert waren, wurden Fleischbällchen gelegt.
Aufgabe war nun, die Hunde dort herumzuführen und dabei das Fressen der Fleischbällchen zu verbieten.
Das ging gar nicht.
Ziel solcher Übung ist es, die Hunde daran zu hindern in der Natur etwas Fressbares aufzunehmen, zumal bei uns in der Gegend häufiger Köder gefunden werden.
Da üben wir noch dran.

Heute Morgen haben wir einen schönen Morgenspaziergang unternommen. Nicht sehr lange, ca. 30 Minuten. Das reicht für Willy.
Danach gab es eine notwendige "Unterbodenwäsche" und anschließend einen gaaaanz tollen Schinkenknochen, eine Delikatesse für Hunde.
Nun wollte mein Mann das umgeknickte Öhrchen von Willy umdrehen und bekam eine heftiges Knurren zur Antwort.
Oh - sagte ich, das geht gar nicht! Er muss sich den Knochen auch wieder wegnehmen lassen. Also wollte ich an den Knochen - PUSTEKUCHEN -
Der Knochen wurde mit gefährlich klingendem Knurren verteitigt.
Einmal konnte ich den Knochen zwar wegnehmen, und Willy hat ihn auch schnell wiederbekommen - doch dann habe ich lieber eine Weile gewartet, bis das der Knochen nicht mehr allzu interessant war.
Jedenfalls -
der Knochen war ganz toll!
Jetzt schläft Willy eine Runde und Frauchen geht zur Schule.

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