Dienstag, 9. Oktober 2012

Die unvermeidliche Jahreszeit


Der Sommer mit allen seinen sonnigen und angenehmen lichten Tagen ist vorbei und nun steht der Herbst und gar der Winter vor der Türe.
Den HERBST mag ich als goldenen Oktober schon gut leiden - vor allem in der Gegend, in der ich mich gerade befinde:

In Schleswig Holstein. Die Sonne leuchtet am weiten Himmel und lässt das letzte Sonnenfeuer in den bunten Blättern erstrahlen. Weite, die wir mit dem Fahrrad erkunden, obwohl wir hier auch einiges zu erledigen haben, was nicht so angenehm ist. Mein verstorbener Schwiegervater hat Steine gesammelt - ja, er war Geologe und Geschiebesammler.  Dafür hat er im Garten extra ein kleines Holzhaus anfertigen lassen. Dennoch waren seine 4 bewohnten Zimmer im Obergeschoss seines Hauses ebenfalls reichlich mit den guten Werken der Natur bestückt... Wir kümmern uns nämlich gerade um den Nachlass.

Meine Schwiegermutter, Frau Dr. M.J. ist 87 Jahre alt, geistig und körperlich fit - dennoch stehen vielleicht noch wohnliche Veränderungen an.

Nun zu der unvermeidlichen Jahreszeit:

HERBST:
Michaeli. Bunte Bäume. Weiter Himmel mit rasch daherziehenden Wolken. Blätter, die im Wind tanzen. Graue, nasse Straßen, Kälte, ungemütliches Draußen. Stricken. Bunt.
zu langer November. Schwarz. 
WINTER:
Mein Geburtstag. Schnee-matsch, Unangenehmlichkeiten, Kahlheit, noch dunkler, noch kälter. grelle Beleuchtung der Straßen zur Weihnachtszeit, zu kurze Tage. Licht, Engel, Christus.

Mir graut es gar nicht mehr so sehr. Wir fliegen nämlich weg. Nicht nach Australien, wo jetzt Sommer wäre, aber nach LANZAROTE. Über Weihnachten. Freude.

Insel. Warm. Sonne. Meer.


COBIA