Dienstag, 27. März 2012

Tilda, Frühling und allgemeines Klima...



Vor lauter Frühlingsanfang komme ich zu nichts mehr.  Ich weiß nicht, ob anderen Menschen dass auch so geht, aber ich bin gestresst von den Frühlingsbedingungen. Ja, ich komme geradezu in eine Art Hamsterrolle. Frühling jetzt genießen, sofort - bevor er vielleicht doch wieder vorbei ist? Alles andere steh'n und liegen lassen? Gartenarbeit. Sonne. Blüten. Blütendüfte atmen, genießen, Eis-creme...
Aber wann werden die anderen Dinge alle gemacht?
Zitat aus einem englischen Frühlingsgedicht:

"What is all this juice and all this joy? ... 
Have, get, before it cloy, before it cloud,.." 
(G. Hopkins: Spring)



 Wir kommen doch gerade erst aus der dunklen Jahreszeit und plötzlich wird es sooooo hell! Ja, wie soll sich  ein Mensch denn da so schnell umstellen?
Und speziell ein Mensch, der sowieso gerade auf innerer Umstellung, auf innerem Klimawechsel geschaltet ist, mit all den hormonellen Achterbahnen, die zu bewältigen sind? 
Zeit. Wieder einmal die gute Zeit. Wie lange dauert wohl das Kli.....ium?

Zum Nähen muss immer Zeit bleiben:



Die Designerin aus Norwegen, Tone Finnanger, lebt abgeschieden vom Großstadtgetümmel  auf einer kleinen Insel und hat für ihre Werke die Bezeichnung TILDA gewählt. Mittlerweile ist ja Tilda unter den Näh-begeisterten Kult geworden.
Ich mag die bunten Tildastoffe!  Und ich nähe gerne Figuren. Es muss einen Sinn haben, dass Tone Finnanger für die Frauenfiguren "Engel" gewählt hat. Es gibt für fast alles einen Engel. Einen Gartenengel, Kuchenengel, Nähengel. Vielleicht wird hier die gute Seele angesprochen, die Seele ist weiblich.
Den brandneuen Tilda "Sewingbird-Angel" habe ich genäht:




- auch die kleine Cleo von den Balu-bears war begeistert von dem Engel.



Ein dritter Strickbär ist entstanden:

M E R C A T O R








Dienstag, 6. März 2012

GÄNSE - diesmal nicht am NIEDERRHEIN





Wer kennt nicht die  "Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen " von Selma Lagerlöf?
Es ist ja nur eine ihrer vielen wunderbaren Erzählungen. Ja, Selma Lagerlöf gehört zu meinen Lieblingsautorinnen!
Besonders mag ich auch ihre Christuslegenden oder z. B. die Geschichte vom "Wechselbalg" aus ihrem Buch "Die schönsten Sagen und Märchen".
Eine Geschichte, die jetzt gerade passt (wir haben ja Passionszeit oder auch Fastenzeit) ist auch von ihr: "Das Schweißtuch der heiligen Veronika".

Zurück zu den Gänsen:
Die Gans kommt häufig in Märchen vor. Zum Beispiel "Die Gänsemagd", "Die goldene Gans" oder "Der Fuchs und die Gänse" , "Hans im Glück", um einige Märchen von den Gebrüder Grimm zu nennen.


Gänse gehören zu den sehr frühen Haustieren - schon in der Jungsteinzeit (ca. 5000 vor Christus) wurden Graugänse als Haustiere gehalten. Völlig domestiziert war die Graugans erst ab 1536 bis 1085 v.Christus.
Die Gans galt schon im alten Rom als beliebte Speise und später wurde die Gänsefeder das Schreibinstrument vor dem Füller.Von Plinius ist überliefert, daß sich die Gänse  in die sie pflegenden Menschen verliebt hätten und  für menschliche Weisheiten empfänglich gewesen seien und den Menschen treu gefolgt seien. Ein interessantes frühes Beispiel für die von Konrad Lorenz entdeckte und beschriebene Prägung der Gänse auf Menschen.
Und die berühmte MARTINSGANS geht zurück auf den Heiligen Martin, der war nämlich im frühen Mittelalter der Schutzpatron der Gans.

Gänse wurden oft vor den Stadttoren gehalten, weil sie eben durch ihr lautes Geschnatter jeden Eindringling verraten. (Wächterfunktion)



In der Märchensymbolik steht die Gans beispielsweise für Fruchtbarkeit und für weibliche Aspekte wie Wärmen, Behüten, Ernähren.

NUN ZU MEINEN TILDA-GÄNSEN:

                                                    
HENRIETTA UND HENRY
- sie wurden nach zwei Gänsen einer Bekannten aus dem Fichtelgebirge genannt -

Die mittlere Gans ist größer und aus Fleece gefertigt, während die anderen beiden aus Tilda-Leinenstoff bestehen.
Ich habe ihn jetzt Martin getauft. Er trägt eine aufwändig gearbeitete Patchworkhose.







Montag, 5. März 2012

Veränderungen?

Je Älter der Mensch wird, desto unliebsamer sind ihm VERÄNDERUNGEN. Es ist immer leicht, am Gewohnten festzuhalten und in vielfacher Hinsicht auch gut. Um aber Neues zu entdecken und fit zu bleiben ist es gut, seine (eingefahrenen) Gewohnheiten auch hin un wieder zu ändern. Mal einen anderen Weg gehen, als der Gewohnte.

Da ich mich schon oft gefragt habe, wie die meist jüngeren Menschen soooo schöne Blogs gestalten können und heute ganz zufällig etwas im Internet entdeckt hatte...

    .......wollte ich doch nur einmal ausprobieren, ob ich das auch kann.
Ja! Es hat geklappt. It was really soooo eeeeeeasy! Und das ist der Grund, weshalb Ihr solch eine NEUE BLOGGESTALTUNG bei mir vorfindet.

Ob das so bleibt, ob ich dann doch wieder zu meinen selbstfotografierten Bildern im Hintergrund und im Header zurückkehre, das wird sich zeigen.

Liebe Grüße
COBIA




Sonntag, 4. März 2012

Mein HERzQuiLT ist fertig!









HERzQUiLT WANDBEHANG 


 Jetzt, wo der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, wurde die große Näharbeit fertiggestellt. Ja, das war schon ein größeres Projekt, denn es mussten 25 Herzchen von Hand unsichtbar appliziert werden. Die Mühe hat sich gelohnt!
Ich freue mich über mein gelungenes Projekt "HERZQUILT", welches jetzt an der Wand unserer Küche hängt.