Dienstag, 16. August 2011

Naturgarten braucht Veränderungen

Es war einmal ein verwunschener Garten, der war so verwunschen, dass seine Menschen sich darin gar nicht mehr zurecht fanden....






Wieder Zuhause angekommen wird erst einmal ausgemistet (der Keller hat es nötig) .Unser alter Keller ist eines unserer "Projekte" - denn er ist feucht und wird ende Oktober saniert werden. Ein über 100 Jahre altes Haus bringt so einiges mit sich.  Das Haus hat zwei Keller - der Keller der vermieteten Wohnung birgt sogar noch Eierkohlen auf dem Boden; außerdem einen alten Waschplatz, wo unsere Mieterin, die dort schon 60 Jahre wohnt, früher gewaschen hat. Vintage pur.
Unser Keller - mit Gewölbe und immerhin einem  Estrichboden leert sich so nach und nach - die moderne Waschmaschine wird allerdings auch zur Wandsanierung stehen bleiben. Dennoch - so einiges an Sperrmüll steht noch, wenn es uns auch immerhin schon gelungen ist, zwei große Aquarien aufzulösen und abzubauen!
(Einige Malawieseebarsche haben wir abgegeben, meine Schmerlen und Regenbogenfische konnte mein Bruder übernehmen - für einige Welse, die mein Mann seit 30 Jahren gezüchtet hat, und ein übrig gebliebenes Malawieseebarschweibchen habe ich bei mir im Zimmer ein neues, kleineres (110l) Aquarium eingerichtet.)
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... also sollte der verwunschene Garten ein klein wenig neu entdeckt werden.

Auch ein Naturgarten - oder vielleicht sogar gerade ein Naturgarten - braucht irgendwann einmal Veränderungen und mehr Pflege. Die Natur hat einfach so viel (Wuchs-) Kraft und der Mensch zu wenig Zeit.
So nach und nach wollen wir den grünen Wildwuchs etwas eindämmen, Beete neu anlegen und neu bepflanzen.
Cobias Garden hat einen richtigen Brunnen und eine tiefergelegte Sitzecke. Dort legten wir heute die Rosen- und Heckenscheren an:
Macht was er will: Efeu. Kraft ohne Ende - ein vorsichtiger Rückschnitt ist angesagt.




Das wird im Frühjahr eine Sitzecke für den Nachmittag - denn hier ist ab Nachmittags bis zum späten Abend Sonne.

COBIAS-GARDEN einige Blickfänge:



Dieser Weißdornbusch muss leider weg, er nimmt zuviel Platz ein und hat viele Ausläufer...

 Die Zaunrübe windet sich über unseren Spalierapfelbaum, der eine kleine Krone gebildet hat. 
Die Zaunrübe mit ihren kleinen Blütchen und roten Früchten wird von
der Zaunrübenwildbiene besucht und ist deshalb wichtig.

Schnirkelschnecken finden bei uns viele Verstecke. Regelmäßig kommt die Singdrossel und frühstückt einige von ihnen.

Kommentare:

  1. Hi Cobi, das wird wunderschön und ganz sicher gibt es dem Garten wieder eine besondere Note...so tiefer sitzend ist auch wärmend. Die Ecke gefällt mir....abgesehen davon, dass die Fototechnik bei den beiden ersten Bildern recht impressionistisch wirkt...toll gemacht.
    Weißt Du von der Bärenausstellung in Essen? ...Das hat Frauchen heute in der Zeitung gelesen...Da musst Du hin und Deine tollen Bären ausführen....;-)
    Wuff und LG und ein sonniges Wochenende
    Aiko

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  2. Hallo Petra,
    nachdem ihr uns wieder verlassen habt, bin ich auch tüchtig mit der Schere am Werk gewesen. Du hast ja so recht, man muß oftmals beherzt zuschneiden. Nun sieht alles wieder so aus, dass wir uns wohlfühlen und die neuen Durchblicke geniessen können.
    Ein fröhliches Schaffen mit Schere und Säge wünsche ich euch.
    Lieber Gruß
    von Edith

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