Freitag, 26. August 2011

It never rains but it pours...

so heißt das Englische Sprichwort für "Ein Unglück kommt selten allein".





"Clowny" unser Schwalbensittich hat uns 15 Jahre lang begleitet und mit seinen fröhlichen Gesängen und Rufen erfreut. Diese Woche ist er dann in den Vogelhimmel eingegangen und wurde bei uns im Garten beerdigt. Zurück blieb sein Weibchen Lilli, 7 Jahre alt - die nun traurig und still  da saß. Schwalbensittiche kommen aus Tasmanien, sind vom Aussterben bedroht und werden zwischen den Sittichen und den Loris eingeordnet. Sie sind lustige Gesellen, die in der Voliere oder im Käfig herumturnen. Dehalb brauchen sie auch ein besonderes Weichfutter und sind deshalb nicht leicht zu pflegen. 15 Jahre ist allerdings auch die Altersgrenze, die ein Schwalbensittich erreichen kann.


Wir sind dennoch sehr traurig.

Um nun auf das Sprichwort zurückzukommen:
In der Nacht zum Mittwoch, während ich meine Schwester auf einem Campingplatz besuchte, wurde das erst wenige Monate alte Fahrrad meines Mannes gestohlen. Es war unter unserem Carport 2 mal mit dicken Schlössern angeschlossen an einen Baum. Um dort hinzugelangen muss man in unsere Einfahrt hinein - dort ist es aber in der Nacht sehr finster.

Der Verlust ist ebenfalls traurig, gemein und zudem teuer, da wir das Fahrrad nicht versichert hatten. 

Als nächstes lief heute unser Keller voll Wasser...

Doch etwas Positives kann ich auch berichten:

Lilli konnte wieder zu dem Züchter zurückkehren, bei dem ich sie vor sieben Jahren erworben hatte.
Ansonsten hätte ich nämlich keine Unterkunft in Gesellschaft für sie gefunden, das Schwalbensittiche normalerweise nicht gehalten werden.
Es war so schön mit anzusehen, wie Lilli in eine 3 Meter lange Voliere kam, in der schon 3 andere Schwalbensittiche saßen. Einer kam sogleich neugierig angeklettert um zu sehen, wer die Neue sei.
Ja, das machte mich doch sehr froh - denn allein wäre sie doch verkümmert.

Zum Schluss ein Foto von Lilli und Clowny im strengen Winter anfang des Jahres:

 Links ist Lilli, rechts ist Clowny.

Jetzt ist es so still in dem kleinen Vorhäuschen. Aber ich wollte auch keine neuen Sittiche mehr. Im Garten habe ich noch eine kleine Voliere mit zwei Mosambikzeisigen und einem älteren Kanarienvogel, der etwas behindert und nach einem Herzanfall keinen Ton mehr hervorbringen kann.

Dienstag, 23. August 2011

... nocheinmal: GARTENARBEIT



Merlin, mein 15jähriger Schmusekater sitzt neben einer
ROSE - COMPASSION aus unserem Garten.

... gestern habe ich eine Art "Rindenmulch"  und Mulchmaterial selbst hergestellt:


Nachdem wir alle Äste abgetragen hatten, verblieb noch ein mit kleinen Holzstückchen versehener Erdhaufen. Durch Sieben erhielt ich ein Wegestreu sowie wunderbares Mulchmaterial:

Es blieb nicht bei diesen 3 Säcken -
und es ist immer noch nicht fertig.


Da sich die Sonne heute nicht durchsetzen kann, lege ich einen Schreibtischtag ein.

Sonntag, 21. August 2011

Erneuerungsimpulse...



für unseren Garten - neue Ideen und Anregungen finde ich auch in der oben abgebildeten Lektüre.
Unsere tiefergelegte Gartensitzecke mit Brunnen wird neu gestaltet - ist aber auch schon benutzbar, wenn auch noch nicht fertig.

In einer dunklen, von Efeu überschatteten vernachlässigten Ecke hatten wir vor Jahren einen "Igelhaufen" angelegt, indem wir zu entsorgende Gehölze zunächst sorgsam - aufeinander getürmt hatten. Im Laufe der Zeit aber mutierte diese Ecke zu einem "Ast-Entsorgungshaufen". Diese Ecke und ein Beet davor soll nun auch ganz neu gestaltet werden.
Mit in den Ferien gesammelten neuen Kräften haben wir begonnen das unschöne Ungetüm abzutragen.
Mehrere Wannen mit Ästen aller Größen türmen sich nicht nur heute aufeinander und warten nun auf Entsorgung:


Nach 3 Tagen sind wir schon zum fast fertigen Kompost vorgedrungen - diesen wollen wir demnächst dann sorgfältig sieben und verwenden.
  Das viele Grün, im Vordergrund des Bildes ist eine schöne Ansammlung von Beinwell - die größere, herausstehende Staude ist ein Comfrey - ein blau blühender Beinwell dessen Blätter gegessen werden können und dem auch besondere Heilkräfte zugesprochen werden.
Dieses schöne Beet lassen wir natürlich stehen - denn es hat sich seit Jahren sehr gut bewährt.
Das Kaminholz an der Wandseite hat  nur noch die Funktion kleine Lebewesen zu beherbergen und dekorativ auszusehen.


Die Vorderfront unseres Hauses habe ich mit einem Minibeet versehen und bin gespannt, welche der angepflanzten Versuchsobjekte sich dort wohlfühlen und bleiben werden.
Die Alpenclematis ist jedenfalls gut angewachsen, nachdem ihre Vorgängerin vom zu nahe gerückten Blauregen verdrängt wurde.



Nun hoffen wir auf "GARTENWETTER" - damit es morgen weitergehen kann.
Im September oder Oktober sollen 2 neue Johannisbeersträucher, 2 Himmbeersträucher vielleicht sogar eine oder zwei Stachelbeeren gepflanzt werden.

Dienstag, 16. August 2011

Naturgarten braucht Veränderungen

Es war einmal ein verwunschener Garten, der war so verwunschen, dass seine Menschen sich darin gar nicht mehr zurecht fanden....






Wieder Zuhause angekommen wird erst einmal ausgemistet (der Keller hat es nötig) .Unser alter Keller ist eines unserer "Projekte" - denn er ist feucht und wird ende Oktober saniert werden. Ein über 100 Jahre altes Haus bringt so einiges mit sich.  Das Haus hat zwei Keller - der Keller der vermieteten Wohnung birgt sogar noch Eierkohlen auf dem Boden; außerdem einen alten Waschplatz, wo unsere Mieterin, die dort schon 60 Jahre wohnt, früher gewaschen hat. Vintage pur.
Unser Keller - mit Gewölbe und immerhin einem  Estrichboden leert sich so nach und nach - die moderne Waschmaschine wird allerdings auch zur Wandsanierung stehen bleiben. Dennoch - so einiges an Sperrmüll steht noch, wenn es uns auch immerhin schon gelungen ist, zwei große Aquarien aufzulösen und abzubauen!
(Einige Malawieseebarsche haben wir abgegeben, meine Schmerlen und Regenbogenfische konnte mein Bruder übernehmen - für einige Welse, die mein Mann seit 30 Jahren gezüchtet hat, und ein übrig gebliebenes Malawieseebarschweibchen habe ich bei mir im Zimmer ein neues, kleineres (110l) Aquarium eingerichtet.)
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... also sollte der verwunschene Garten ein klein wenig neu entdeckt werden.

Auch ein Naturgarten - oder vielleicht sogar gerade ein Naturgarten - braucht irgendwann einmal Veränderungen und mehr Pflege. Die Natur hat einfach so viel (Wuchs-) Kraft und der Mensch zu wenig Zeit.
So nach und nach wollen wir den grünen Wildwuchs etwas eindämmen, Beete neu anlegen und neu bepflanzen.
Cobias Garden hat einen richtigen Brunnen und eine tiefergelegte Sitzecke. Dort legten wir heute die Rosen- und Heckenscheren an:
Macht was er will: Efeu. Kraft ohne Ende - ein vorsichtiger Rückschnitt ist angesagt.




Das wird im Frühjahr eine Sitzecke für den Nachmittag - denn hier ist ab Nachmittags bis zum späten Abend Sonne.

COBIAS-GARDEN einige Blickfänge:



Dieser Weißdornbusch muss leider weg, er nimmt zuviel Platz ein und hat viele Ausläufer...

 Die Zaunrübe windet sich über unseren Spalierapfelbaum, der eine kleine Krone gebildet hat. 
Die Zaunrübe mit ihren kleinen Blütchen und roten Früchten wird von
der Zaunrübenwildbiene besucht und ist deshalb wichtig.

Schnirkelschnecken finden bei uns viele Verstecke. Regelmäßig kommt die Singdrossel und frühstückt einige von ihnen.

Mittwoch, 10. August 2011

Wildblumensalat am Tomatengürtel





so etwas besonders leckeres haben wir heute bei EDITH, der NATURWANDERIN, bekommen!
Ja, wir wurden ganz herzlich eingeladen und begrüßt hier in


... und das Wetter war einfach nur strahlend und warm!
Der Salat mit Zutaten aus dem Naturgarten der Naturwanderin war einfach nur köstlich! So etwas habe ich mir wirklich noch nicht auf der Zunge zergehen lassen!

Bevor wir mit Salat, Pizza und Wein gut verköstigt wurden, unternahmen wir einen naturkundlichen Spaziergang mit den beiden Naturfreunden; zunächst durch den Garten und schließlich eine große Runde durch die Weinberge. Ach, das war nett!

Lieben Dank!
Und unsere Radtour nach Ihringen (ca. 15km eine Strecke) hat auch wieder gute Laune verbreitet.

Es gibt hier so schöne Blumenecken.


Bäche mit Fischen, die sich nicht fotografieren lassen wollten, weil sie wohl dachten ich sei ein Reiher.

 Ein herbstliches Blatt auf dem Lößboden


Und Äpfel in allen grün und rottönen!
Schön wars! Jetzt wird langsam gepackt!
DANKE du lieber KAISERSTUHL

Dienstag, 9. August 2011

Die Wegwarte (Cichorium Intybus)

... ist so eine wunderbare Pflanze, die nur am Vormittag bis zum Mittag und nur bei Sonnenschein blüht.
Wir haben sie an einem etwas verborgenen Ort in ca. 400m Höhe, umgeben von Wald und Wiese entdeckt:











Die Wegwarte ist eine Lieblingsblume. Sie scheint unermüdlich  in himmelblauer Farbe zu blühen.

Montag, 8. August 2011

FRIEDOLIN- Bärenfotografie am Rhein


Ja, so ist das. Heute Morgen sah der Himmel so herrlich blau aus. So entschieden wir uns für eine Radtour an den Rhein - von Breisach aus.
Da ich meine Teddys unterwegs fotografiere, wird einer in einer wasserdichten Tasche gepackt.
Diesmal war "Friedolin" an der Reihe, von ihm fehlten mir noch ein paar schöne Fotos für meine HP.
Denn Friedolin ist ein Cobias-Teddybear, also von meiner Hand entstanden.



Am Rhein angekommen und das Fahrrad abgeladen. Endlich losfahren - wie schön blau schimmerte der Rhein. Nur was der starke Wind wohl jetzt sollte?
Etwas kühl ist es auch.


Im Hintergrund noch blauer Himmel, dass sieht auf der anderen Seite aber anders aus:
schwarze Wolken wurden immer dichter.
Nach 11 km (und zum Glück schon einigen Fotos) entschlossen wir uns wieder umzukehren.
Das war auch gut so.
Der Regen war heftig!
Nun ja, es hat wieder aufgehört - jetzt.
Lesen ist auch erholsam.



Sonntag, 7. August 2011

Im wärmsten Ort Deutschlands....




bekommen die Storche jetzt auch mal nasse Füße. Da hilft gar nichts - auch in Ihringen hat es heute geregnet! Die Storchengruppe versucht gerade, ihr Gefieder zu trocknen.
Dennoch war es ein warmer Regen, der immer wieder Pausen einlegte, so wir wir beim Radfahren:



Als Grundthema für heute habe ich dennoch nicht das Wetter ausgewählt.



  Darf ich sie einladen zum Tanze, Frau Kröte?


 Smaragdeidechse




                                                                          Gottesanbeterin


Silberblauer Bläuling




Dennoch zum Wetter: