Freitag, 29. April 2011

Wo HASE UND FUCHS...



Ja! Das habe ich fotografiert!



… sich gute Nacht sagen und die lauten Rufe der Kraniche über die weiten Moorwiesen schallen, habe ich eine ganze Woche verbracht. Mitten in der Natur! Da konnte ich Beobachtungen machen, die ich sonst nie machen kann!








In einem der größten NATURSCHUTZGEBIETE Hamburgs, dem Duvenstedter Brook …






„Brook“ bedeutet „Bruch“ und das ist eine norddeutsche Landschaftsbezeichnung für sumpfiges Gelände.



Wir haben uns für eine Woche wieder an der Kranichwacht beteiligt, d.h. schon morgens um 6.00 Uhr sind wir mit den Fahrrädern durch das Gebiet gefahren, um unsere Beobachtungen an den verschiedenen Orten zu notieren.





Die Kranichwachen werden wochenweise ab März bis Juli durchgeführt. Dabei ist es die Aufgabe der Kranichwächter zu beobachten wo und wann sich die Kraniche aufhalten und was sie gerade tun. Später kann aus den Aufzeichnungen ein Bild davon gefertigt werden, wie viele Kraniche im Gebiet brüten und wie viele Junge groß geworden sind. Im letzten Jahr habe 11 Kranichpaare gebrütet – durch ungünstige Bedingungen (z. B. Trockenheit) sind aber nur 3 Kraniche wirklich groß geworden.



Einige Beobachtungen brachten mir besondere Freude. Wann kann ich als Städterin schon einen Fuchs beim Maulwurffang beobachten oder einen echten Hasen ganz nah sehen?






Und den KUCKUCK kann ich sonst allenfalls hören!


GESEHEN habe ich den KUCKUCK auf einem noch unbelaubtem Baum und anschließend konnte ich ihn auf einer Wiese eine halbe Stunde lang beim Insektenfang beobachten!!!


Im Baum sitzend.

Auf einem Zaunpfahl.

KUCKUCK - MAN SIEHT SOGAR DIE GELBEN FÜßE!


Leider habe ich nicht die Fotoausrüstung, um Vögel zu fotografieren. Meine Bridge-Digitalcamera musste ausreichen, um meine Beobachtungen festzuhalten.

UND DAS KONNTEN WIR AUCH SEHEN:






Eine sensationelle Beobachtung war auch der SCHWARZSPECHT!



Ist das nicht ein super Foto? Nachdem ich bei einem meiner frühen Morgenspaziergange (mit dem Fahrrad) die melancholischen Rufe des Schwarzspechtes mehrfach gehört hatte - tauchte er plötzlich unvermittelt vor meinen Augen auf. Setzte sich an einen Baum und fing dort an zu hacken. Ich blieb mit angehaltenem Atem stehen - das Fahrrad noch unter mir - und machte dieses schöne Foto!
DANN GAB ES AUCH EINEN

               SEEADLER:







Und einen schönen Raben:

Ferner beobachtete ich, wie eine RINGELNATTER einen Kammmolch fing und fraß:
Ihr seht die Natter hier von unten!

Und die schönen LÖWENZAHNWIESEN!!!


Zum Schluss - zur Feier den "Englischen Tages" ein BRAUTPAAR:




Jetzt sind wir wieder zuhause. Der Frühling ist hier schon etwas weiter fortgeschritten.
Zum Schluss seht Ihr Apfelblüten.
Herzliche Grüße
COBIA

Sonntag, 10. April 2011

Heide, Garten und eine Puppe


In die Dingdener Heide ging es heute bei schönstem Frühlingswetter.
Das ganz Besondere dieser schönen Gegend ist eine bestimmte Vogelart, die dort vorkommt:
Der große Brachvogel. Er gehört zu den langbeinigen Schnepfenvögeln und hat einen langen, gebogenen Schnabel. Seine Stimme tönt schon in der Ferne mit lieblichen und klangvollen, etwas melancholisch klingenden  Flötentönen.
Außerdem gab es einen Kiebitzschwarm (sehr schöne Rufe!) und vielfach zu hören war der Fitis.

*******************************************************
Einige Eindrücke aus unserem Garten:






Und Bilder der schon erwähnten Kitz'n'Cats Puppen der Firma
Heart and Soul

DAS IST LOUISA














Auf dem nächsten Bild ist ihr modernes Outfit zu sehen:



Samstag, 9. April 2011

Dies und das im Frühling





 Ausflug...
im Frühling - Anfang April -

Hurra die SCHLEHE blüht

Rheinaue WALSUM
im Hintergrund ein Kohlekraftwerk

Vom Wegen Idylle:
 Die Schäferin einer  großen Schafherde am Rhein war ziemlich gestresst als einige ihrer Schäflein hinter einen Zaun verschwanden und auch der Hirtenhund es nicht leicht hatte, sie dort wieder hervorzuholen.
Auch später trafen wir die Schäferin wieder - sie war immer noch gestresst, weil ihre Schafe nicht so wollten wie sie...

Das ist ein Altrheingewässer und dort leben, wie wir sahen
Schildkröten



OSTERHÄSIN LINDA IST FERTIG!




Es ist nun schon das dritte Jahr, dass ich zu Ostern eine Häsin stricke - aus Alpakawolle mit Schafwolle gefüllt. Das aufwändig gestrickte Kleid ist mit bunten Mustern versehen.
Während meine beiden ersten Strickhäsinnen adoptiert wurden von lieben Teddybärkundinnen (jeweils für ihre Töchter) habe ich LINDA für meine Nichte Janina gestrickt.

Und am Samstag habe ich mich nocheinmal mit einem Bausatz für ein Rebornbaby beschäftigt.
Den Bausatz My Baby von Maribell Vallinova aus Spanien hatte ich nämlich gestern erhalten.
Das Baby wird zuerst gebadet. (Der Bausatz muss gründlich entfettet werden, bevor ich Farbe auftragen kann) Trocknen und...

dann wird alles vorbereitet zum Färben. Die Spezielle Acrylfarbe wird mit Wasser und einem Acrylaktivator dünn angerührt. In fünf verschiedenen dünnen, zunächst kaum sichtbaren Schichten wird die Farbe aufgetupft.
Zwischendurch muss alles gut trocknen. Dann werden Akzente, wie Äderchen gesetzt. Das "Blushing" gibt noch die letzten Farbakzente. Wenn alles wieder gut getrocknet ist, wird die Farbe mit "Matting-Medium" versiegelt. 


VORHER UND NACHHER


Jetzt muss das Baby warten und über Nacht trocknen. Morgen wird es auch nicht weitergehen, denn Morgen wollen wir eine Radtour unternehmen. Ich hoffe auch, dass sich mein Rücken bis dahin wieder besser anfühlt - ich glaube das Joggen, was ich wieder begonnen habe, mag er gar nicht.

Und dann möchte ich Euch noch eine neue Puppe zeigen, die es seit wenigen Jahren von der modernen Puppenfirma "With Heart and Soul" gibt. Es ist eine Spielpuppe für Kinder und gleichzeitig eine Sammlerpuppe.
Sie ist voll beweglich und hat Augen aus Acrylglas. Ihre Bekleidung ist modern und die Puppe hat immer ihr Plüschkätzchen dabei.
Hier nur schon mal einen Eindruck.

Die untere Puppe mit dem Häschen bekommt meine Nichte zu Ostern.