Sonntag, 13. Februar 2011

NOCH AHNT MAN KAUM DER SONNE LICHT

so beginnt ein Morgenlied aus dem 19. Jahrhundert von Ludwig Uhland.
Seit ich nicht mehr Klassenlehrerin sondern Englischlehrerin bin, singe ich zwar einige englische Lieder mit den Kindern, aber ich erinnere mich, wie gerne ich besonders im Frühljahr deutsches Liedgut mit Kindern gesungen habe.

Denn: Beim Singen der Lieder geht doch etwas von der Stimmung in die Seele über.
Beim kleinen Sonntäglichen Spaziergang war, obwohl die Sonne hin und wieder durch die Wolkendecke brach, noch die Stimmung des Liedes präsent:


Noch ahnt man kaum der Sonne Licht


Noch sind die Morgenglocken nicht

Im finstern Tal erklungen

Wie still des Waldes weiter Raum

Die Vöglein zwitschern nur im Traum

Kein Sang hat sich erschwungen

Ich hab mich längst ins Feld gemacht

Und habe schon dies Lied erdacht

Und hab' es laut gesungen
                        (L. Uhland)

Nun, werdet ihr sagen, bei uns ist aber doch schon mehr zu sehen und zu hören! Ja, das ist wahr,
der Morgenchor der Singvögel fängt schon zaghaft an, das Rotkehlchen singt in der Frühe und auch ein leiser Amselchor ist schon zu vernehmen. Heckenbraunellen habe ich auch schon singen gehört und die Schneeglöckchen und Narzissen bereiten sich kräftig vor.
Ja, der Morgen und der Frühling - die beiden sind mir doch am Liebsten!



 MORGENMENSCH ODER ABENDMENSCH???



... ist das Motto, welches Fred auf seiner Hose trägt.

Camille und Fred sind zwei nostalgisch gearbeitete Teddybären, nicht von mir gemacht sondern von
Balu-Bären, die heute mit unterwegs waren:



CAMILLE ist neu bei mir eingezogen. Sie ist ca. 28 cm groß.







Seht ihr, der Boden hier ist sehr feucht, laubbedeckt und das Moos ein frisches Polster.

Fred (31cm) wohnt schon länger bei mir. Er hat aber eine neue, ganz besondere Hose bekommen:






Die beiden warten mit auf den Frühling. Er ist ja schon zu erahnen - je nachdem wo ihr wohnt mehr oder weniger in der Natur sichtbar.

                                  Haselkätzchen

Ich wünsche Euch einen schönen und vielleicht frühlingshaften Wochenbeginn!
Liebe Grüße
Cobia








Kommentare:

  1. Liebe petra,

    unsere Bären sind wunderbar fotografiert und präsentiert und es macht uns immer wieder Spaß, den Blog zu besuchen... und das Frühlingsgedicht - wunderschön!

    LG Thomas & Susanne (BALU-Bären)

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  2. Oh Camille und Fred sehen aber niedlich aus. Man sieht ihnen an, daß sie sich auf den Frühling freuen, ihre Augen strahlen ja schon richtig :-)
    Liebe Camille und lieber Fred, nur noch ein kleines bißchen Geduld, bald ist es so weit. Die Kraniche kommen schon zurück und deshalb ist der Frühling gar nicht mehr weit....

    Liebe Grüße
    von Cappuchino und uns anderen

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