Mittwoch, 21. Dezember 2011

BE-SINN-LICH-KEIT - CONTEMPLATION -


Wird doch die Adventszeit als Zeit der Besinnung so vielfach erwähnt - und erleben wir in dieser Zeit doch vielfach Hektik, gestresste Mitmenschen, ungeduldige Autofahrer, zappelige Kinder... ich brauche gar nicht alles zu benennen, denn jeder, der diese Zeilen liest hat seine eigenen Erfahrungen in dieser Zeit.

In unserer Kirche wird in der Zeit des Advents Zeilen aus der Apokalypse gelesen. Da heißt es zum Beispiel:
"Es werden Zeichen lesbar werden in der Sonne und im Mond und in den Gestirnen. ... und die Menschen werden sich selbst verlieren .."
Diese Zeilen sprechen von Veränderung, davon das der Mensch innerlich durchgerüttelt werden muss, um zu bewusstsein zu kommen, um sich selbst zu erkennen. So kann der Menschensohn auch als Selbsterkenntnis im Sinne einer höheren Natur im Menschen gesehen werden.

Mir kamen nun am Ende der Adventszeit folgende Gedanken:
Besinnlichkeit
Besinnung - etwas zu Bewusstsein bringen
im Englischen: thoughtfulness oder contemplative - Nachdenklichkeit
to contemplate - über etwas nachdenken

Tatsächlich habe ich in der Adventzeit ordentlich aufgeräumt - äußerlich und innerlich. Ein Buch "fiel" mir in die Hände mit dem Titel: "Was brauche ich wirklich?".
Diesen Gedanken in mir tragend besann ich mich auf das letzte Jahr und stellte fest, das ich eines meiner Hobbys nicht mehr nachgehen möchte. Kurzerhand hatte ich alle "Zutaten" verkauft - und als alles weg war, spürte ich Erleichterung.  Ich versuchte weiter nachzuspüren - was gehört noch zu mir - was ist eher Überflüssig und vielleicht  sogar störend geworden?

Die Zeit im Advent ist immer ein anstrengender Weg, Ohne diesen Weg zu gehen, kann keine innere Entwicklung stattfinden - ohne die ADVENTSZEIT kann es nicht WEIHNACHTEN werden. Ein Weg braucht ein Ziel.

ICH WÜNSCHE EUCH, LIEBE LESERINNEN UND LESER, EIN
FROHES UND SCHÖNES
WEIHNACHTSFEST!!!


Sonntag, 27. November 2011

Advent am Himmel? und Jacobus der Affe




Das war letzte Woche in Bislich am Rhein. Wäre es heute gewesen, wäre ich vielleicht eher in eine Adventstimmung gekommen...

Am Niederrhein sind nun die überwinterenden Wildgänse angekommen.
Bläßgänse, Saatgänse, Graugänse sind die häufigsten, aber auch Nilgänse sind zuweilen zu sehen.

Im folgenden Eindrücke vom Niederrhein


Bläßgänse:



Draußen sitzen im November -  das war am 19. 11.2011 möglich:

Jetzt zeige ich Euch
JACOBUS - ich habe das Strickmuster in der Zeitschrift "Wollzauber" gefunden. Leider war aber ein dicker Fehler in der Beschreibung und ich musste mir das Strickmuster noch einmal in Englisch bei Ravelry kaufen.
Allerdings ist die englische Version auch viel übersichtlicher.


Hier seht ihr den lustigen Affen im Baume hocken. Das Interessante ist, dass er an einem Stück (!) gestrickt wird. Er hat keine Nähte.









Sonntag, 13. November 2011

T I M E doesn't matter

Die English-Week findet einmal im Jahr im November im Bergischen Land, direkt am Dom von Altenberg, statt. Das Motto in diesem Jahr lautete: THE LEARNING THAT GOES BEYOND TEACHING.
130 Waldorf-Englischlehrer aus aller Welt (sogar aus Japan und Australien) treffen sich hier, um von Morgens bis Abends (einige auch bis spät in der Nacht) an verschiedenen Vorträgen und Workshops teilzunehmen. Es wird nur Englisch gesprochen. Das ist sehr schön, denn so kann ich wieder ganz in die Sprache eintauchen.

Einer meiner Workshops war ein Drama-Workshop mit dem Titel: Alone-Together; Exploring choral speaking with movement and drama.

Wir waren 15 TeilnehmerInnen und unser schönstes Erlebnis war, als wir im schönsten Sonnenschein nach draußen gingen an einen kleinen Fluss. Jeder von uns hatte ein Gedicht von Mike Harding bekommen und sollte sich nun allein in der Natur einen schönen Platz suchen.
Dort sollten wir das Gedicht z. B. einem Baum laut vorlesen:


I am the face in the leaves,
I am the laughter in the forest,
I am the king in the wood.
And I am the blade of grass
that thrusts through the stone-cold clay
At the death of winter.
I am before and I am after,
I am always until the end
I am the face in the forest,
I am the laughter in the leaves.
                     Mike Harding



Schließlich war es unsere Aufgabe, selbst einen Satz oder einige Wörter zu finden, die uns nun in den Sinn kamen.
In den nächsten Tagen des Workshops haben wir aus unseren Wörtern Sätze gemacht, z. B. indem wir I am davor gesetzt haben. Meine Wörter waren "glistening" und "dew". Daraus entstand I am the glistening of dew.
Später haben wir die Sätze aufgeschrieben und sortiert, so das ein neues Gedicht entstanden ist.
Unsere Poem!
Am letzten Abend haben wir es aufgeführt, d. h. wir haben es nicht einfach vorgetragen, sondern dramatisiert.



RUSH; LAUT; AUTOS; KEINE ZEIT; HURRY UP; MIR LÄUFT DIE ZEIT DAVON; KEINE ZEIT; KEINE ZEIT; ZU VIEL ZU TUN; KRACH; LAUT; GETÖSE; RUMMMEL::::::::::::::::::
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX






T   I   M   E

Time doesn't matter
I love what comes
And I love what goes.
I am the babbling brook
A round stone in the running river.
Shimmering water
Reflects the light of the autumn sun.
I am the wet and soft air
The glistening of dew.
I am the light in the leaves,
The smell of leaves
In the sunlit woods.
I am the brittle brown leaves
That crisp and rustle
Under my feet.
I am all that.
I AM ALIVE.

                           
 
English Week, Altenberg 2011

Freitag, 28. Oktober 2011

QUILTS and more

Seit einiger Zeit besuche ich wieder einen Nähkurs. Diesmal geht es ums Quilten.
Doch jetzt sind Ferien. Da ich aber das Haus hüten muss, weil wir Handwerker hier haben, die unseren von der Küche ausgehenden Keller sanieren (die Wände waren feucht) :(
- beschäftige ich mich nicht nur mit Aufräumen und Ordnen - sondern auch mit dem Nähen und alles liegen lassen.

Aus einem Patchworkheft "Lenas Geschenkideen" entstand der

 E L C H   "I V Y"




Im Nähkurs entstanden zwei erste Quilts:

Tischsets, die wir nur benutzen, wenn wir auf keinen Fall kleckern.


Dieser schöne Wandbehang mit dem Motiv eines englischen Weihnachtsliedes
"The twelve days of Christmas"
welches ich jedes Jahr mit einigen Klassen einstudiere.





Die Kellerwände unseres 1896 gebauten Hauses mussten zunächst vom Putz befreit werden.
Es staubt ganz schön. Aber wir freuen uns auf glatte Wände.




Samstag, 22. Oktober 2011

All's well that ends well


ENDE GUT, ALLES GUT.


Letztes Wochenende saßen wir mit unseren Fietsen wieder am Rhein, um dort unsere Tour zu beginnen.
Unterwegs durch einige Dörfchen am Niedrrhein begegneten uns viele Dohlen.
Und da nun die DOHLE der Vogel des Jahres 2012 wird, wollte ich unbedingt eine fotografieren.
ABER:

Sie waren alle so ängstlich und flogen immer gleich davon.
Das war dann das einzige Bild aus der Ferne:

ICH WAR FRUSTRIERT UND GAB AUF.

Windmühlen sind auch schön.


Es wurde Abend und wir saßen wieder dort am Rhein, wo wir unsere Radtour begonnen hatten:
IN REES.



Nun noch einmal auf den schönen Rhein blicken, wie die Sonne sich langsam rötlich verfärbt beobachten.
Dann mit den Rädern zum Auto fahren.


UNTERWEGS PASSIERTE FOLGENDES:

Eine DOHLE kam auf mein Fahrrad geflogen!


ICH KONNTE ES NICHT FASSEN!
Was ist denn das?????????????????????????????????
Zahm????????????????

FOTOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




Hopla! Was soll das denn jetzt?





Unsere zahme Dohle ließ sich dann noch brav fotografieren. Wir erfuhren, dass sie eine Zeitlang in der Obhut einer Frau war, die sich um kranke Vögel kümmert.
Die Dohle konnte gut fliegen und das krumme Füßchen schien sie nicht zu behindern.

Irgendwie ist mir doch etwas geschenkt worden, an diesem Tag.

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Mittwoch, 5. Oktober 2011

MAKE HAY WHILE THE SUN SHINES!



SCHMIEDE DAS EISEN SOLANGE ES HEIß IST!

Oder: Nutze die letzte Sommer-Sonne obwohl doch schon Herbst ist!
 Das Wetter war einfach zu herrlich, um zuhause zu bleiben! So radelten wir zunächst zu zweit, dann mit Freunden den Rhein entlang, von Emmerich bis nach "Holland".
Eine Woche früher eine Tour von Rees nach Emmerich.
Ich liebe Rheinpromenaden!


Wilde Kühe am Rhein

Sonnengenuss in NL

Zwar nicht am Meer - aber im Rhein






Rees

Und die Emmericher Rheinbrücke -
im Vordergrund der Fährmann




Montag, 26. September 2011

Zwischen Ostern und Nikolaus...

... muss es schließlich auch etwas geben:

... nämlich TEDDYS!

Romeo lässt sich  gerne mit Schokoteddy fotografieren:

 Wohingegen Tamino lieber Karten spielt:



 






Romeo und Tamino haben einen neuen Freund gefunden.
Und es ist ein sooo besonderer kleiner Bär!
Er hat nämlich genau den gleichen Namen, wie ein anderer, schon sehr bekannter Bär:

Hier ist CAPPUCHINO JUNIOR:









Cappuchino, Romeo und Tamino gehören zu meiner neuen Serie
"Butterfly"
Cobias-Teddybears
with love
Cobia