Sonntag, 31. Januar 2010

Mein Patenkind in Kenia


In diesem Buch beschreibt die Mitbegründerin der Waldorfschule in Kenia sehr anschaulich ihre
Erfahrungen
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Jetzt möchte ich hier einmal mein Patenkind erwähnen. Nicht irgendein Patenkind - ich habe mehrere Patenkinder - nein, ein ganz besonderes Patenkind. Vor nun schon fast zwei Jahren haben Bernhard und ich uns entschieden ein Patenkind in Afrika zu unterstützen. Also machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Patenorganisation. Ich erfuhr, dass es eine Waldorfschule in Kenia gibt. Mit diesem Land hatte ich mich vor vielen vielen Jahren, als ich noch sehr jung war (also 21) verbunden - es besucht und eine Freundin dort gehabt. Da ich bei Waldorfs sehr "zuhause bin" - wusste ich sofort, dass ich diese Schule in Kenia unterstützen möchte. Und das ging über die "Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe" in Bochum. (http://www.entwicklungshilfe3.de)

So erfuhr ich von der Mbagathi Rudolf Steiner School, die etwa 25km außerhalb der Hauptstadt Nairobi liegt. Die Schüler dieser Schule kommen meistens aus schwierigen und armen Verhältnissen. Auch Kinder aus den umliegenden Slums von Nairobi besuchen diese Schule.  Für die Waisenkinder wurde an der Schule ein Internat eingerichtet. Nur durch viele Patenschaften aus Deutschland und anderen Ländern ist es möglich geworden, dass diese Kinder dort zur Schule gehen können.

Unser Patenkind heißt Ndanu-Elizabeth. Sie ist 11 Jahre alt. Viele Bilder und Briefe habe ich von Ndanu schon bekommen. Die Briefe schreibt sie auf Englisch (sicherlich mithilfe ihrer Englischlehrerin) - auch der Unterricht in Kenia findet auf Englisch statt, obwohl das für die Kinder eine Fremdsprache ist. Alle zwei bis drei Monate schreibe ich ihr einen Brief. Einmal im Jahr mache ich auch ein besonderes Geschenk, z. B. eine Flöte, einen Füller, einen kleinen Teddy oder Stifte. Im letzten Jahr habe ich ihre komplette Schuluniform mit Schuhen und Pullover (alles für 40Euro) finanziert. Sie war überglücklich. Ja, sie ist gehüpft vor Freude - wie mir ihre Lehrerin schrieb.
Und in diesem Jahr werde ich eine ganz besondere Überraschung haben für Ndanu: Ich werde sie in Kenia besuchen. Doch davon dann später einmal mehr.







LIEBE GRÜßE
Petra-Maria

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